Lehrte, 09.08.2026 – Der menschengemachte Klimawandel sorgt in Lehrte wie überall für immer häufigere und intensivere Hitzeperioden. Die Grüne Ratsfraktion fordert deshalb, Kitas, Schulen und Jugendzentren in der Stadt mit Klimaanlagen auszustatten, um Kinder und Jugendliche wirksam vor gesundheitsschädlicher Hitze zu schützen.
Besonders in Räumen, in denen sich häufig 20 und mehr Personen aufhalten, heizt sich die Luft deutlich schneller auf. Klassisches Stoßlüften bringt bei Außentemperaturen von 30 Grad und mehr kaum noch Abkühlung – ein konzentriertes Lernen, Spielen oder Betreuen ist unter solchen Bedingungen kaum mehr möglich. Durch den Ganztagsbetrieb verbringen viele Kinder auch den Nachmittag in den Einrichtungen, sodass die Belastung über den gesamten Tag anhält. Ohne wirksame Maßnahmen wird ein vernünftiger Aufenthalt in diesen Einrichtungen an heißen Tagen zunehmend zur Gefahr für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Grünen fordern, in der kommenden Wahlperiode die Weichen für einen umfassenden Hitzeschutz zu stellen. Klimaanlagen für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sollen dabei Priorität haben.
Hierzu sagen Gesa Witte und Christian Gailus, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen: „Wir können nicht länger zusehen, wie unsere Kinder und Jugendlichen in aufgeheizten Klassenräumen und Gruppenräumen sitzen müssen, während draußen die Temperaturen immer weiter steigen. Hitzeschutz ist Kinderschutz und Gesundheitsschutz. Der nächste Rat muss hier klare Prioritäten setzen – Klimaanlagen für Kitas, Schulen und Jugendzentren sind überfällig.“